„Ich liebe die Dunkelheit, weil ich dank ihr das Gefühl habe, nachts freier atmen zu können als am Tag. Weil nachts keiner sieht, was ich tagsüber niemandem zeigen will. Vermutlich am allerwenigsten mir selbst.“
(Stella in No matter what)
(Stella in No matter what)
Worum geht’s?
Seit dem Brand, bei dem ihr Vater ums Leben gekommen ist, trägt Stella Jones Narben – körperliche und seelische. Berührungen anderer Menschen kann sie nicht ertragen, nur bei ihrer Arbeit in einem Hundeshelter kann sie ganz sie selbst sein. Als ihre Pflegemutter stirbt, kehrt Stella zurück in ihre Heimatstadt Blossom Lake. Sie kommt in der WG ihres großen Bruders unter, ohne zu ahnen, wer dessen neuer Mitbewohner ist: Austin, dem sie vor Jahren das Leben gerettet und der sich nun zu einem egoistischen Playboy entwickelt hat. Doch hinter der kühlen Fassade steckt ein anderer Austin: einfühlsam, liebevoll, leidenschaftlich. Geduldig hilft er Stella, die Schatten der Vergangenheit zu bekämpfen, und entfacht ein Feuer in ihr, das sie lange unterdrückt hat. Doch ist Stella bereit für so viel Nähe? Oder wird sie sich neue Brandnarben zuziehen?
No matter what ist Band 1 der Love Burns-Reihe. Die Geschichte ist in sich geschlossen, die Rahmengeschichte geht weiter.
Schreibstil und inhaltliche Hinweise
Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Stella und Austin geschrieben. Das Buch beinhaltet expliziten Content und potenziell triggernde Themen aus dem Bereich Tod und Trauerbewältigung.
Meine Meinung
Sarah Stankewitz ist eine meiner liebsten Autorinnen. Ich würde von ihr wahrscheinlich alles lesen. Entsprechend groß war meiner Vorfreude, dass eine neue Reihe kam. Sarah steht für mich für emotionale Geschichte, bedrückende Gefühle, tiefe Einblicke und jede Menge Hoffnung. Aber irgendwie war das, was ich an ihr alles liebe, hier kaum vorhanden.
Ich habe das Buch das erste Mal im November 2024 angefangen und bin nicht über 50 Seiten hinweggekommen. Irgendwie wollte mich das Buch nicht catchen. Es folgten zwei weitere Versuche, die jeweils wieder in einem Abbruch endeten. War meine Erwartung zu hoch? War es nicht der richtige Zeitpunkt für die Geschichte? Erst im Oktober 2025, bei meinem letzten Versuch, habe ich das Buch tatsächlich durchgelesen und das auch an fast zwei Tagen. Als ich erstmal über einen gewissen Punkt hinweggekommen bin, hat mich das Buch durchaus abgeholt, aber es gibt leider auch einiges, was nicht so meins war. Stella als Protagonistin hat mir gut gefallen. Die Geschichte um das Hundeshelter ist süß, ihre Geschwister sind sympathisch und ich bin gespannt, weil beide ja noch ihr eigenes Buch kriegen. Man hat hier bereits gemerkt, dass jeder sein eigenes Päckchen zu tragen hat, aber leider wurde unter den Geschwistern für meinen Geschmack zu wenig kommuniziert. Vielleicht wirkt auch deswegen das Buch an einigen Stellen oberflächlich.
Der Spannungsbogen des Buches ist quasi nicht vorhanden. Das ist kein großes Problem, da es hier eher um Gefühle geht, aber gleichzeitig hatte ich so oft das Gefühl, dass nichts passiert. Es gibt einige Interaktionen zwischen Leuten, die unmöglich zu Stella sind, es gibt einige Szenen, wo Austin dann der Retter in Playboy-Rüstung ist, es gibt durchaus einige süße Szenen. Aber in der Gesamtheit haben die Dynamiken für mich nicht gestimmt. Das lag für mich vor allem an Austin, der mir tatsächlich bis zum Ende einfach als Charakter nicht zugesagt hat. Ich verstehe, dass er sich wegen seines Verlusts ablenken möchte, aber irgendwie war mir das zu anstrengend und unsympathisch. Auch gab es in dem Buch Spice, der für mich nicht immer gepasst hat und den ich oftmals als cringe empfand. Die ganzen Auflösungen am Ende, Austins Familie und das ganze Drama war dann zwar spannend, aber passten angesichts der vorigen Ruhe nur bedingt ins Buch. Ich bin gespannt, ob mir die Folgebände mehr zusagen werden.
Mein Fazit
No matter what ist ein guter Auftakt zu der neuen Reihe von Sarah Stankewitz und Stellas Schicksal hat mich sehr berührt. Gleichzeitig hat mir die Dynamik zwischen Austin und Stella, der Spice und das fehlende Gefühl nicht so gefallen. Ich bin von der Autorin anderes gewohnt.
Seit dem Brand, bei dem ihr Vater ums Leben gekommen ist, trägt Stella Jones Narben – körperliche und seelische. Berührungen anderer Menschen kann sie nicht ertragen, nur bei ihrer Arbeit in einem Hundeshelter kann sie ganz sie selbst sein. Als ihre Pflegemutter stirbt, kehrt Stella zurück in ihre Heimatstadt Blossom Lake. Sie kommt in der WG ihres großen Bruders unter, ohne zu ahnen, wer dessen neuer Mitbewohner ist: Austin, dem sie vor Jahren das Leben gerettet und der sich nun zu einem egoistischen Playboy entwickelt hat. Doch hinter der kühlen Fassade steckt ein anderer Austin: einfühlsam, liebevoll, leidenschaftlich. Geduldig hilft er Stella, die Schatten der Vergangenheit zu bekämpfen, und entfacht ein Feuer in ihr, das sie lange unterdrückt hat. Doch ist Stella bereit für so viel Nähe? Oder wird sie sich neue Brandnarben zuziehen?
No matter what ist Band 1 der Love Burns-Reihe. Die Geschichte ist in sich geschlossen, die Rahmengeschichte geht weiter.
Schreibstil und inhaltliche Hinweise
Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Stella und Austin geschrieben. Das Buch beinhaltet expliziten Content und potenziell triggernde Themen aus dem Bereich Tod und Trauerbewältigung.
Meine Meinung
Sarah Stankewitz ist eine meiner liebsten Autorinnen. Ich würde von ihr wahrscheinlich alles lesen. Entsprechend groß war meiner Vorfreude, dass eine neue Reihe kam. Sarah steht für mich für emotionale Geschichte, bedrückende Gefühle, tiefe Einblicke und jede Menge Hoffnung. Aber irgendwie war das, was ich an ihr alles liebe, hier kaum vorhanden.
Ich habe das Buch das erste Mal im November 2024 angefangen und bin nicht über 50 Seiten hinweggekommen. Irgendwie wollte mich das Buch nicht catchen. Es folgten zwei weitere Versuche, die jeweils wieder in einem Abbruch endeten. War meine Erwartung zu hoch? War es nicht der richtige Zeitpunkt für die Geschichte? Erst im Oktober 2025, bei meinem letzten Versuch, habe ich das Buch tatsächlich durchgelesen und das auch an fast zwei Tagen. Als ich erstmal über einen gewissen Punkt hinweggekommen bin, hat mich das Buch durchaus abgeholt, aber es gibt leider auch einiges, was nicht so meins war. Stella als Protagonistin hat mir gut gefallen. Die Geschichte um das Hundeshelter ist süß, ihre Geschwister sind sympathisch und ich bin gespannt, weil beide ja noch ihr eigenes Buch kriegen. Man hat hier bereits gemerkt, dass jeder sein eigenes Päckchen zu tragen hat, aber leider wurde unter den Geschwistern für meinen Geschmack zu wenig kommuniziert. Vielleicht wirkt auch deswegen das Buch an einigen Stellen oberflächlich.
Der Spannungsbogen des Buches ist quasi nicht vorhanden. Das ist kein großes Problem, da es hier eher um Gefühle geht, aber gleichzeitig hatte ich so oft das Gefühl, dass nichts passiert. Es gibt einige Interaktionen zwischen Leuten, die unmöglich zu Stella sind, es gibt einige Szenen, wo Austin dann der Retter in Playboy-Rüstung ist, es gibt durchaus einige süße Szenen. Aber in der Gesamtheit haben die Dynamiken für mich nicht gestimmt. Das lag für mich vor allem an Austin, der mir tatsächlich bis zum Ende einfach als Charakter nicht zugesagt hat. Ich verstehe, dass er sich wegen seines Verlusts ablenken möchte, aber irgendwie war mir das zu anstrengend und unsympathisch. Auch gab es in dem Buch Spice, der für mich nicht immer gepasst hat und den ich oftmals als cringe empfand. Die ganzen Auflösungen am Ende, Austins Familie und das ganze Drama war dann zwar spannend, aber passten angesichts der vorigen Ruhe nur bedingt ins Buch. Ich bin gespannt, ob mir die Folgebände mehr zusagen werden.
Mein Fazit
No matter what ist ein guter Auftakt zu der neuen Reihe von Sarah Stankewitz und Stellas Schicksal hat mich sehr berührt. Gleichzeitig hat mir die Dynamik zwischen Austin und Stella, der Spice und das fehlende Gefühl nicht so gefallen. Ich bin von der Autorin anderes gewohnt.
Bewertung: ★★★★☆
[Diese Rezension basiert auf einem vom Verlag oder vom Autor überlassenen Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hiervon nicht beeinflusst.]
