„Sie ist die Prinzessin. Zwischen uns kann niemals etwas sein.“
(Asher in Warrior Princess Assassin)
(Asher in Warrior Princess Assassin)
Worum geht’s?
Prinzessin Marjoriana, genannt Jory, steht vor einer unmöglichen Entscheidung: Um ihr Reich vor dem Untergang zu retten, soll sie den gefürchteten König Kyronan heiraten. Doch ihr Herz gehört Asher, ihrer ersten Liebe, der nach Jahren der Verbannung als Assassine zurückkehrt – mit einem tödlichen Auftrag: Er soll die Hochzeit verhindern, koste es, was es wolle. Zwischen Pflicht, Liebe und Verrat geraten Jory, Ky und Asher in ein Netz aus Intrigen und dunklen Geheimnissen. Um ihr Volk zu retten, müssen sie das Unmögliche wagen – und einander vertrauen. Doch wie weit gehen sie für ihre Freiheit und ihre Liebe?
Warrior Princess Assassin ist Band 1 der The Assassin and the Princess-Trilogie, das Buch ist nicht in sich geschlossen.
Schreibstil und inhaltliche Hinweise
Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Ky, Jory und Asher geschrieben. Das Buch beinhaltet sexuellen Content.
Meine Meinung
Warrior Princess Assassin ist eines der Bücher, die eigentlich vollkommen aus meinem Lesegeschmack fallen. Ich lese sehr selten Fantasy, in der Regel dann Urban Romantasy und kann mit Settings um Königreiche, Kriege und in einem nicht unbedingt realistischen Umfeld ehrlich gesagt wenig anfangen. Aber irgendwie hat mich dieses Buch wahnsinnig doll gereizt und da ich viel Gutes über die Autorin gehört habe, wollte ich dem Buch trotzdem eine Chance geben. Und obwohl mir der Schreibstil gut gefallen hat, war das Buch leider nicht so meins.
Wahnsinnig viele beliebte Tropes (why choose, who did this to you), eine sehr starke Protagonstin und eine Love Triangle der etwas anderen Art bekommt der interessierte Leser hier präsentiert. Die Grundgeschichte begleitet den Assassinen Asher, den Warrior König Ky und die Prinzessin Jory. Jory soll Ky heiraten, um ihr Volk zu retten, so lautet der Plan einer Allianz. Asher hingegen, Jorys erste große Liebe, soll als Assassine die beiden vor der Heirat töten, um so die Allianz zu verhindern. Ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen die Gefühle beginnt, bei dem eine vielseitige Welt und ein Hauch von Magie genauso im Fokus stehen wie drei grundverschiedene, aber im Schicksal miteinander verbundene Charaktere. Jory ist ein bisschen die behütete Prinzessin und leidet sehr unter ihrem Bruder. Sie wirkt manchmal etwas naiv und vielleicht auch ein bisschen verwöhnt, macht aber im Laufe der Geschichte eine solide Entwicklung durch. Sie wurde von ihrer Familie immer ein bisschen vom Geschehen im Land abgeschirmt, hat wenig Ahnung von den Missständen und Vorkommnissen, aber sobald sie hiervon erfährt, legt sie eine starke Entwicklung hin. Manchmal etwas impulsiv und natürlich nicht von heute auf morgen ohne Naivität, aber sie entwickelt sich. Asher hingegen hat schon einiges durchgemacht. Er trägt seit einem tragischen Vorfall im Schloss Narben, hat als Sklave viel Schmerz erlitten und ist körperlich als auch seelisch stark verletzt. Trotzdem liegt ihm viel daran, Tory zu beschützen. Ky ist der undurchschaubarste Charakter der drei ist, der stets weiß, was andere Personen brauchen und fühlen. Er ist gefürchtet und hat einen Ruf als brutaler, gnadenloser König, der vor Schlachten und Zerstörung nicht zurückgeschreckt. Aber Ky hat mehrere Facetten, sodass man ihn hierauf nicht reduzieren sollte.
Das Buch beginnt stark, hat für mich aber recht schnell die Sogwirkung verloren. Es wird ein bisschen über die politischen Verhältnisse gesprochen, es gibt ein bisschen Witz, ein paar Kämpfe, etwas Magie. Aber das Buch umfasst nur wenige Tage, sodass sehr viel in kurzer Zeit passiert. Und dann ist da noch die Lovestory. Love Triangle und Why Choose waren als Tropes angegeben, aber ich denke, dass diese hier dem Buch nicht so gerecht werden, weil es eher ein Slow Burn Love Durcheinander ist. Vor allem Ky und Asher haben eine sehr greifbare Tension, Jory geht im Laufe der Geschichte ein wenig verloren und ist irgendwie eher eine Randfigur. Aber trotzdem ist es darauf ausgelegt, dass es eher polyamorös ist als eben eine Figur, die sich nicht entscheiden kann. Und das war leider irgendwie nicht mein Ding. Auch wurde von einer spicy Romantasy gesprochen, so mega spicy fand ich es jetzt aber nicht. Die zweite Hälfte des Buches war für mich dann eher ein Querlesen, ob noch etwas Interessantes passiert, aber dem war leider nicht so. Entsprechend werde ich die Reihe auch nicht weiterverfolgen, auch wenn ich sagen muss, dass es wahrscheinlich hauptsächlich an mir und weniger am Buch als solches lag.
Mein Fazit
Warrior Princess Assassin konnte mich leider nicht so sehr fesseln. Die Idee klingt wahnsinnig gut und die Umsetzung ist auch gelungen, aber die Geschichte war einfach nicht so mein Fall. Ich werde die Reihe nicht weiterverfolgen.
Bewertung: ★★★☆☆
[Diese Rezension basiert auf einem vom Verlag oder vom Autor überlassenen Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hiervon nicht beeinflusst.]
